FAQs (Frequently Asked Questions)

1.  Wie fährt man auf einem Snowscoot?
Das Scooten ist weder mit Skifahren noch mit Snowboarden zu vergleichen. Es ist einen völlig neue Bewegung im Schnee die sehr an Mountainbike- und Motorradfahren erinnert.

1.1 Wie bremse ich den Snowscoot?
Zum Anhalten aus langsamer oder schneller Fahrt muss der Fahrer einen gezielten Schwung machen. Ähnlich wie beim Ski- und Snowboardfahren wird der Scoot dadurch quer gestellt und kommt sofort zum stehen. Allerdings kann nie ausgeschlossen werden, dass man dabei weg rutscht.

2.  Brauche ich Vorkenntnisse?

Zum Snowscooten braucht man keine Vorkenntnisse im Wintersport. Dies heißt auch das Snowscoot für geübte und erfahrene Ski- und Snowboarder nicht einfacher ist!

3.  Kann ich überall damit fahren?
Generell obliegt es dem Skiliftbetreiber, ob Sie mit ihrem Scoot seinen Lift benützen wollen. In Europa ist uns bis heute kein Gebiet bekannt, in denen Snowscoot nicht erlaubt ist. Ausnahmen sind hier einzelne Anlangen, welche keine Genehmigung für die Beförderung von Fußgängern haben. Hier wird eine Beförderung in der Regel verweigert! Vielleicht einfach mal beim Betreiber anfragen oder unseren Revier-Guide durchlesen.

3.1 Wie liftet man mit dem Scoot?
Sie können jegliche Art von Liften wie Sessel-, Teller- und Ankerlift benützen. In Kabinen und Gondeln ist die Beförderung auch kein Problem. Die notwendige Technik lassen Sie sich am besten in einem Kurs erklären.

4.  Ist jede Piste zum Scooten geeignet?

Der Snowscoot funktioniert je nach Können auf allen Arten von Pisten. Sogar Buckelpisten und Funparks sind ideal zum Scooten.

4.1 Welcher Schnee ist am besten?

Sofern man über das notwendige Know-How verfügt, kann man sowohl auf eisigen oder frisch beschneiten Pisten bestens fahren. Am meisten Spaß macht es allerdings im verfahrenen Neuschnee, Tiefschnee oder Sulz-Schnee!

5.  Wo kann ich einen Scoot ausleihen?

Bisher gibt es nur in sehr wenigen Skigebieten Verleihstationen, in denen man Snowscoots inkl.
Kurs buchen kann. Das TS&RD-Team hat immer Leihscoots zur Verfügung. Diese können zu interessanten Konditionen getestet werden. Anfragen unter rainer.schoenecker@gmx.de

6.  Gibt es Snowscoots in verschiedenen Größen?

Sämtlichen Rahmen haben eine Identische Geometrie und die gleiche Größe. Variieren kann man die Höhe mit einem entsprechenden Lenker. Dieser sollte aber auch nicht zu hoch sein, da sonst die Klemmung an den Vorbau nicht mehr hält. Der Hebel nach vorn wird dann einfach zu groß.

6.1. Worin unterscheiden sich die Modelle?

Im wesentlichen unterscheiden sich die Modelle beim Rahmenmaterial. Die Rahmen sind aus Stahl oder Alu. Es gibt auch Titan-Modelle. Stahl ist schwerer als Alu, was dem Scoot solide Fahreigenschaften verleiht. Die Alu Modelle sind deutlich leichter, dafür etwas unruhiger beim Fahren. Die Alu-Rahmen sind wesentlich steifer als die Stahl-Scoots. Das ist allerdings eher eine Geschmacks- und Könnenssache.

7.  Gibt es immer Ersatzteile?

Sämtliche verbauten Teile sind immer verfügbar. Für Kunden der Fa. Jykk werden alle Bauteile inkl. der Boards in einem separaten Lager in Deutschland vorgehalten. Man bekommt also bei Bruch oder Beschädigung umgehend Ersatz!

8.  Kann man die Bretter auch wachsen?

Die Boards können wie Snowboards oder Ski gewachst werden. Wenn man dies in einem Sportgeschäft erledigen lässt, sollte man die Boards vom Rahmen lösen, da die Scoots nicht immer in die modernen Wachsanlagen passen.

9.  Passen die Bretter auch auf Sun und Insane-Toys Modelle?
Bis heute gibt es für sämtliche Scoots noch eine allgemeine Brett-Form. Uns sind derzeit keine anderen Lochmuster bekannt. Die Boards der Fa. JYKK müssten also auf die Modelle der Fa. Sun oder Insayne-Toys passen. Aber vorher Lochbild ausmessen ist kein Fehler!!

10. Wie transportiere ich einen Snowscoot am besten?
Der Lenker des Scoots lässt sich mit wenigen Griffen an die Seite klappen. Dadurch verringert sich die Höhe deutlich. Sollte dies immer noch nicht reichen um den Scoot ins Auto zu laden, können mit weiteren Schrauben die Boards oder die Gabel entfernt werden. Damit passt der zerlegte Scoot in jeden Kofferraum.

11. Ab welchem alter kann man Scooten?
Mit dem für kleinere Frauen und Kinder entwickelten Modell von Jykk können Kinder ab ca. 7 Jahre bereits erste Schritte auf dem Scoot wagen. Es hängt jedoch im wesentlichen von Gewicht und Körpergröße ab. Ab 10 dürfte es auf alle jeden Fall kein Problem mehr sein.

12. Ist Scooten nicht gefährlich?
Snowscoot-Fahren ist mit den anderen Wintersportarten vergleichbar, die Risiken sind die gleichen ( Verletzungen durch Sturz oder Zusammenstoß ). Die Verletzungsgefahr beim Scooten kann jedoch etwas geringer eingestuft werden, da man keine feste Verbindung mit dem Gerät hat und somit ein verdrehen oder überdehnen der Gelenke so gut wie nie vorkommt.

13. Was nehme ich für Schuhe?

Zum Scooten empfehlen sich hohe Winter- bzw. Bergstiefel, die einen gewissen Kälteschutz bieten.
Wichtig ist dabei eine griffe Sohle. Auch Snowboard-Softboots können dazu genommen werden, allerdings sind diese oft zu breit und man kann nicht wirklich gut auf dem Scoot stehen ( geht zur Not aber ).

13.1 Kann ich auch mit Skistiefeln fahren?
Vom Fahren mit Skistiefeln müssen wir abraten. Die Sohlen sind zu rutschig und beschädigen auch den Scoot und vor allem die Anti-Rutschmatten. Man hat mit Skistiefeln auch nicht das notwendige Feingefühl zum Fahren.

13.2 Brauche ich einen Helm?

Das Fahren mit einem Winterhelm ist absolut zu empfehlen. Schon aufgrund des zunehmenden Verkehrs auf den Pisten kommt es immer mehr zu schlimmen Zusammenstößen, bei denen man sich leicht den Kopf verletzt. Speziell beim Scoot ist der Helm wichtig, da es passieren kann, dass bei einem Sturz der Scoot einen quasi verfolgt und es nach dem Sturz zur Kollision kommt. Das Gewicht des Scoots ist dabei die größte Gefahr. Also Helm auf!! Wir bieten auch Winterhelme in unserem Programm an!

13.3 Benötige ich sonstige Schutzausrüstung?
Ob eine zusätzliche Schutzausrüstung notwendig ist, hängt stark vom Fahrstiel ab. Für Freerider, Freestyler und Racer empfehlen sich Knie- und Ellenbogenprotektoren. Auch Rücken- und Brustschutz können bei schneller Fahrt nur von Nutzen sein.


 

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